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Schul- und Hausordnung

Leitbild (Präambel) 

Das Marie-Curie-Gymnasium ist ein Lernort, an dem Persönlichkeiten mit unterschiedlichen Interessen und unterschiedlichem Alter zusammenkommen. Gemeinsames Ziel ist es, Lernen und Lehren in höchstmöglicher Qualität und in einer angstfreien Atmosphäre zu ermöglichen, in der sich alle wohl und sicher fühlen.

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es einer guten Gemeinschaft. Eine gute Gemeinschaft entsteht durch verbindliche Regeln des Zusammenlebens. Die Mitglieder der Gemeinschaft des Marie-Curie-Gymnasiums, d.h. die Schülerinnen und Schüler, die Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer, die Bediensteten und städtischen Angestellten fühlen sich den Zielen und den verbindlichen Regeln verpflichtet.

Allgemeine Grundsätze

Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer sind in ihren verschiedenartigen Positionen gemeinsam verantwortlich für den Unterricht und tragen durch ihr aktives Mittun zum Gelingen bei.

Alle nehmen Rücksicht aufeinander und gehen freundlich und respektvoll miteinander um. Einer versucht, dem Anderen zu helfen. Niemand darf geschlagen, beleidigt oder psychisch unter Druck gesetzt werden. Konflikte werden nicht durch Gewalt, sondern durch Gespräche gelöst.

In unserer Schule soll es gerecht und fair zugehen. Jeder soll die Möglichkeiten bekommen, die er zur Entwicklung seiner Persönlichkeit braucht, niemand soll vorgezogen oder benachteiligt werden. Schwächere dürfen den besonderen Schutz der Stärkeren erwarten.

Das Eigentum anderer wird geachtet. Dies gilt für das Privateigentum von Schülern und Lehrern ebenso wie für das Schulgelände, das Schulgebäude, seine Einrichtungen und das Schuleigentum. Jeder haftet für die von ihm verursachten Schäden und Verluste von Schuleigentum. Beschädigungen sind sofort dem Hausmeister, der Schulleitung oder der Klassenlehrerin / dem Klassenlehrer mitzuteilen.

Die Achtung des Eigentums bedeutet auch Verantwortung für den Lernort. Dazu gehört die Verantwortung für die Sauberkeit, die jeder übernimmt. Müll wird in entsprechende Behälter geworfen. Sanitäre Anlagen sind unbedingt sauber zu halten und nicht als Aufenthaltsräume zu missbrauchen. Schuldhafte Verunreinigung können außer der Verpflichtung zum Schadensersatz auch disziplinarische Maßnahmen nach sich ziehen.

Verhaltensweisen und Tätigkeiten sind verboten, die eine Verletzungsgefahr bzw. Zerstörungen am Gebäude bzw. von Sachwerten zur Folge haben können. Dazu gehören das Mitführen gefährlicher Gegenstände, die Nutzung von Skateboards und Ball- und Bewegungsspiele in den Schulgebäuden sowie das Werfen mit Gegenständen (Schneebälle, Eicheln, Dosen etc.).

Handys und andere elektronische Geräte (Musikplayer, Notebooks u. a.) sind während der gesamten Unterrichtszeit auszuschalten, die Nutzung (auch z. B. für den Empfang von Kurznachrichten) ist – bei den folgend genannten Ausnahmen – grundsätzlich verboten.

Lehrkräfte können im Einzelfall zu Unterrichtszwecken (z. B. Dokumentation von Unterrichtsergebnissen, Recherche) die Nutzung bestimmter elektronischer Geräte durch ausdrückliche Erlaubnis zulassen.

Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-9 (Sekundarstufe I) dürfen die elektronischen Geräte nur in der Mittagspause benutzen. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen EF bis Q2 (Sekundarstufe II) dürfen sie nur in den großen Pausen und darüber hinaus ihren Freistunden benutzen, wenn andere dadurch nicht gestört werden. Durch die Nutzung elektronischer Geräte dürfen die Persönlichkeitsrechte anderer auf keinen Fall verletzt werden.

Bei einmaligem Verstoß gegen die Regelungen wird das elektronische Gerät von der Aufsicht eingezogen und kann nach der 6. Stunde bei der Schulleitung abgeholt werden. Im Wiederholungsfall erfolgt eine Benachrichtigung der Eltern. In dieser Benachrichtigung wird den Eltern mitgeteilt, dass im Wiederholungsfall das Gerät von den Eltern abgeholt werden muss. Weitere Verstöße können mit einer Ordnungsmaßnahme sanktioniert werden.

Bild-, Ton- und Filmaufnahmen im gesamten Schulbereich sind nur mit Genehmigung der Schulleitung erlaubt. Jede Veröffentlichung ungenehmigten Materials ist verboten.

In allen Gebäuden sowie auf dem gesamten Schulgelände der Schule gilt das gesetzliche Rauchverbot für Schüler, Lehrer und Eltern. Dies gilt auch und gerade während der Pausen vor dem Haupteingang. Im Sinne der gegenseitigen Verantwortung haben Schüler, Eltern und Lehrer ihrer Vorbildfunktion gegenüber Jüngeren gerecht zu werden. Daher bitten wir Schüler, Lehrer und Eltern, nur außerhalb des Blickfelds Jüngerer zu rauchen.

Auf dem Schulgelände und bei den Schulveranstaltungen gilt ein uneingeschränktes Drogen-und Alkoholverbot. Ausnahmen vom Alkoholverbot sind durch einen Beschluss der Schulkonferenz des Schuljahres 2012/2013 festgelegt.

Vor Unterrichtsbeginn

Kann ein Schüler krankheitsbedingt nicht zum Unterricht erscheinen, ist er bis 7.30 Uhr telefonisch im Sekretariat abzumelden.

Die Klassenräume können ab 7.45 Uhr mit dem ersten Gongton betreten werden. Früher kommende Schülerinnen und Schüler warten in der Eingangshalle des Altbaus oder auf dem Schulhof.

Fahrzeuge aller Art werden nur an den dafür vorgesehenen Plätzen abgestellt. Insbesondere ist das „wilde Abstellen“ von Fahrrädern vor dem Haupteingang zu vermeiden, um Sachbeschädigungen jeder Art zu vermeiden. Vor dem Haupteingang werden Autos nur im Umfang der entsprechend ausgewiesenen Stellflächen geparkt, um die Sicherheit nicht zu gefährden. Für Schüler sind vor dem Haupteingang, im Innenhof und neben der Turnhalle keine Stellplätze vorgesehen. An der Ostseite (Weg neben der alten Turnhalle) dürfen Fahrräder und Motorradroller nur so abgestellt sein, dass ein Rettungswagen Richtung neuer Turnhalle fahren kann.

Im Unterricht

Die Schülerinnen und Schüler begeben sich mit dem ersten Schellen zu ihren Unterrichtsräumen. Der Unterricht beginnt und endet pünktlich zu den angegebenen Zeiten. Alle Schüler informieren sich regelmäßig (auch schon am Vortag) über den Vertretungsunterricht anhand der Aushänge. Falls eine Klasse oder ein Kurs länger als 5 Minuten auf ihre Lehrerin oder ihren Lehrer warten muss, informiert die Sprecherin oder der Sprecher der Klasse bzw. des Kurses umgehend das Sekretariat.

Das Verhalten im Unterricht ist von gegenseitigem Respekt geprägt.

Zum Ende jeder Unterrichtsstunde bringen alle Schülerinnen und Schüler ihren Arbeitsbereich wieder in Ordnung.

In den Pausen / Mittagspause

Die Lehrerinnen und Lehrer beenden den Unterricht und entlassen die Schülerinnen und Schüler in die Pause. Sie kontrollieren Beleuchtung und Fenster (Verriegelung) und schließen den Klassenraum ab.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I halten sich weder in den Klassenräumen noch auf den Fluren auf. Aufenthaltsorte sind die Eingangshalle des Altbaus, das Bistro oder der Schulhof, in Ausnahmefällen auch das Klassenzimmer bzw. der Neubau (z.B. während einer Regenpause).

Lediglich die Schülerinnen und Schüler der Sek. II dürfen den Schulhof verlassen.

Schülerinnen und Schüler der Stufen 7, 8 und 9 dürfen das Schulgelände in der Mittagspause nach vorheriger, schriftlicher Erlaubnis durch die Eltern verlassen. Diese Genehmigung ist mitzuführen.

Es ist keiner Schülerin und keinem Schüler gestattet, Fast Food oder Ähnliches auf das Schulgelände mitzubringen.

Auf dem Schulhof sind nur solche Spiele erlaubt, die keine Gefahr für andere bedeuten. Das Werfen mit Gegenständen – insbesondere auch mit Schneebällen – ist wegen der großen Verletzungsgefahr verboten. Auch die Nachbargebäude werden nicht mit Gegenständen beworfen.

Die Mittagspause dient in erster Linie dem Essen und der Entspannung und nicht dem Lernen oder dem Erledigen von Hausaufgaben.

Das Bistro ist wie die Klassenräume auch ein Schulort. Das Mobiliar wird pfleglich behandelt, jeder entsorgt seinen Müll in entsprechende Behälter.

Die großen Pausen enden mit dem ersten Schellen. Alle begeben sich daraufhin zu den Unterrichtsräumen, so dass der Unterricht pünktlich beginnen kann.

Sekretariat

Bei Erkrankung und Unfällen in der Schule ist das Sekretariat zu verständigen. Von hier aus können in dringenden Fällen Telefonate geführt werden. In den Pausenzeiten des Sekretariats sollten Lehrerinnen und Lehrer im Lehrerzimmer informiert werden.

Maßnahmen

Die Lehrer sowie der Hausmeister achten auf die Durchsetzung und Einhaltung dieser Schulordnung. Die Klassenleiter besprechen in regelmäßigen Abständen deren Inhalt mit den Schülerinnen und Schülern ihrer Klasse. Gleiches gilt für die Stufenleiter der Schüler der Oberstufe.

Bei Verstößen von Schülerinnen und Schülern gegen die Hausordnung werden erzieherische Maßnahmen und gegebenenfalls Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz angewandt.

Anlagen zur Hausordnung

Nutzungsordnung des schulischen Netzwerks

Sporthallenbenutzungsordnung

Beschluss über Ausnahmen vom Alkoholverbot