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Die Oberstufe am MCG

Kooperatives und gesundes Lernen in der Oberstufe am Marie-Curie-Gymnasium

Keine Sorge! Der Übergang in die gymnasiale Oberstufe gelingt ganz einfach, fast unbemerkt.

In der letzten Woche vor den Sommerferien steht ein Projekttag zur Verfügung, um auf das Arbeiten in den drei Jahren vorzubereiten. Zeitmanagement, Stressabbau und kooperative Lernformen stehen im Mittelpunkt des Seminars, um ein gesundes und konstruktives Arbeiten zu erreichen.

Erste Fragen, gerade im Zusammenhang mit der Schullaufbahn, den Kurswahlen und Schwerpunktsetzungen werden schon im Rahmen der Informationsveranstaltungen, die frühzeitig in den Klassen stattfinden, beantwortet.

Die beiden Beratungslehrer/innen eines Jahrgangs stehen euch jederzeit mit offenen Ohren für Fragen, die die Fächerwahl, aber auch für kleine Sorgen und Probleme zur Seite.

Doch was wird denn jetzt in der Oberstufe anders? Was wird Neues auf mich zukommen? Was wird spannend? Eine beliebte Frage lautet: Wie viele Klausuren muss ich schreiben? Aber auch die Fragen nach den ein Jahr später zu wählenden Leistungskursen stehen im Vordergrund.

Das Besondere und Einzigartige stellt das Vielfalt und Schwerpunktsetzungen ermöglichende Koopsystem zwischen den vier innerstädtischen Gymnasien in Recklinghausen dar. Jahrzehntelange Erfahrungen ermöglichen es jedes Jahr wieder, ein sehr umfangreiches Fächerangebot so zu verzahnen, dass die individuellen Fachwahlen der Schülerinnen und Schüler umgesetzt werden können.

Viele Fächer aus den drei Aufgabenfeldern können neben Pflichtkursen gewählt werden, um eine den Interessen und Begabungen entsprechende Schullaufbahn zu entwickeln. Ganz besonders beliebt ist das Fach Psychologie neben vielen anderen spannenden Gesellschaftswissenschaften. Auch im naturwissenschaftlichen Bereich, gerade für die Schülerinnen und Schüler, die ein Mint-Interesse entwickelt haben, sind neben den klassischen Naturwissenschaften auch Technik und Informatik im Angebot. Sämtliche Fremdsprachen – Italienisch, Niederländisch und Spanisch – können für die sprachbegabten Schülerinnen und Schüler eine Möglichkeit darstellen, um im kulturellen Austausch und Miteinander bedeutsame Aufgaben zu bewältigen. 

Der Einsatz moderner Medien unterstützt den Unterricht und seine Zielsetzungen, um gerade die Medienkompetenz entsprechend in der Oberstufe weiter zu entwickeln und zu vertiefen.

Oberstufenkoordinatorin

Nora Müller-Blome

Kontakt

Sprechen Sie uns an! Vereinbaren Sie einen Gesprächstermin! Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Müller-Blome zur Verfügung (Oberstufenkoordinatorin): nmuellerblome@mcg.schulen-re.de

„Das haben wir doch schon alles, besonders bei den Referendaren, gemacht. Muss das denn sein?“
Ja, es muss sein! Auch wenn die Kommentare auf Schülerseite nicht gleich unberechtigt erscheinen. Jedoch muss vermittelt werden, dass der steigende Anspruch eine Optimierung und demzufolge einen Qualitätssprung puncto wissenschaftlichen Arbeitens darstellt.
Zu Beginn der EF findet ein dreitägiger Basiskurs statt, der mit Blick auf die Methodenkompetenz insbesondere Präsentationstechniken in den Mittelpunkt stellt. Entsprechende Recherchearbeiten zu bestimmten Themenbereichen, durchgeführt in der Dortmunder Universitätsbibliothek, zielen darauf ab, Vorträge selbstständig und mit Hilfe fachgerechter Visualisierungstechniken unter Einsatz moderner Medien vorzubereiten.
Dieses Methodentraining baut auf den entsprechend in der Mittelstufe erlernten Techniken auf, vertieft und erweitert diese. Durchgeführt werden diese Tage von den Beratungslehrerinnen und Beratungslehrern, unterstützt auf Seiten der Referendarinnen und Referendare.
In kleinen Gruppen (15 Schülerinnen/Schüler) ist ein intensives Arbeiten möglich, was auf Basis einer Standardisierung der ausgewählten Materialien und Methoden erfolgt.
Im Rahmen der Kooperation werden an den anderen innerstädtischen Gymnasien – zeitlich parallelisiert – ähnlich konzipierte Trainingskurse durchgeführt, die ausgehend von der in vielen Fächern unabdingbaren Sachtextanalyse weitere wichtige Methodenbausteine wie Visualisierung, Präsentations- und Vortragstechniken, Protokollieren und Zitieren einbeziehen.
Der Basiskurs stellt ein wichtiges Verbindungsglied zwischen der Mittelstufe und der Oberstufe dar.

Vertiefungskurse stellen ein Angebot der individuellen Förderung bei Lerndefiziten im Kernfachbereich der gymnasialen Oberstufe dar. Es handelt sich um jeweils zweistündige Halbjahreskurse, die halbjährlich gewechselt werden können. Sie werden auf die Wochenstundenzahl angerechnet, sind aber nicht versetzungswirksam und nicht in die Gesamtqualifikation einzubringen. In den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch  werden in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe Vertiefungskurse angeboten. Diese Kurse ersetzen nicht die Aufgaben des Unterrichts in den Kernfächern. Zielgerichtet sind diese auf  eine Förderung durch die systematische Aufarbeitung von Defiziten mit Blick auf die Kernkompetenzen der einzelnen Fächer angelegt. Grundlage der Entscheidung für die Teilnahme an einem Vertiefungskurs ist die Frage, ob eine Schülerin / ein Schüler über die notwendigen Kompetenzen verfügt, um in der gymnasialen Oberstufe erfolgreich mitarbeiten zu können. Die Entscheidung über die Teilnahme an den Vertiefungskursen trifft in der Regel die Schülerin / der Schüler nach der Beratung durch die Fachlehrkraft.
Vor dem Eintritt in die gymnasiale Oberstufe werden im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 9 alle Schülerinnen und Schüler in den beteiligten Fächern über ihren Förderbedarf auf Seiten der Fachkolleginnen und Fachkollegen aufgeklärt. Die Diagnose erfolgt auf der Grundlage der schriftlichen Leistungsüberprüfungen und der sonstigen Mitarbeit der Schülerinnen und Schüler im Kernfachunterricht in den Jahrgangsstufen 8 und 9.
Im Falle eines akuten Förderbedarfs und erheblicher Lerndefizite können Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme an Vertiefungskursen verpflichtet werden.  Die Vertiefungskurse sind in Modulen, die in den jeweiligen Fächern angelegt sind, festgeschrieben.
Die beteiligten Fachkonferenzen sammeln weiterhin geeignete Arbeitsmaterialen für die Vertiefungskurse, die an den aktuell verwendeten Lehrbüchern ausgerichtet sind und für ein selbstständiges und individualisiertes fachliches Arbeiten geeignet erscheinen.
Die Kurse sollen zukünftig auch ein Angebot für alle Schülerinnen und Schüler darstellen, um durch eine solche Öffnung  individuelle Förderung voranzutreiben.

Am Marie-Curie-Gymnasium ersetzt die Facharbeit die erste Klausur des zweiten Halb-jahres der Jahrgangsstufe Q1. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler ist verpflichtet, in einem schriftlich gewählten Fach eine Facharbeit zu schreiben.
Die Schülerinnen und Schüler der entsprechenden Jahrgangstufe nehmen – in kleinen Gruppen organisiert – an einer zweistündig angelegten Informationsveranstaltung zur Facharbeit teil. Darüber hinaus stellen sich im Vorfeld die Fachschaften mit den spezifischen Möglichkeiten für die Anfertigung einer Facharbeit in ihrem Fachbereich vor, vermittelt durch die jeweiligen Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Leistungs- und Grundkurse.
Die detaillierten Regelungen zu den Facharbeiten sind in einem für alle kooperierenden Gymnasien konzipierten Reader nachzulesen.
Aufbauend auf Erfahrungen aus der Mittelstufe, bezogen auf die WPII-Kurse, in denen bereits Mini-Facharbeiten verfasst worden sind, werden diese Basiskompetenzen im Bereich einer schriftlich konzipierten Arbeit erweitert und vertieft.
Angedacht ist mit Blick auf das nächste Schuljahr, mit der konkreten Festlegung der Themen verbunden, einen Projekttag zu planen, der einerseits das Formatieren von Texten am PC vertieft und andererseits die Möglichkeit bietet, in einer Bibliothek zu recherchieren.

Downloads zur Facharbeit 2018/19:

Am Marie-Curie-Gymnasium finden Projektkurse in den Halbjahren der Q1 statt. In den vergangenen Jahren konnten folgende Projektkurse eingerichtet werden, soweit genügend Schülerinnen und Schüler die Kurse angewählt haben: PJK Journalismus – Radioprojekt (Deutsch), PJK Künstlerische Ambitionen (Kunst) und PJK Gesundheit (Biologie). Die Teilnahme an den Projektkursen setzt die Belegung der in Klammern stehenden Referenzfächer voraus. Die Projektkurse werden in der Q1.1 unabhängig von der Erfüllung sonstiger Belegverpflichtungen gewählt. Die Belegung eines Projektkurses entbindet von der Verpflichtung eine Facharbeit zu schreiben.

In den Leistungs- und Grundkursen werden Repetitorien angeboten, die auf die Rahmenbedingungen der anstehenden Abiturprüfungen zielgerichtet vorbereiten. Dieses Format soll zukünftig noch weiter entwickelt werden, unter Umständen in Form eines Projekttages „Fit für das Abitur“.

Die Studienfahrten finden in jedem Schuljahr an den vier Innenstadtgymnasien in der Woche vor den Herbstferien in der Q2.1, geplant als in der Regel einwöchige Fahrten, statt.
Die Organisation findet über die Leistungskurse statt, die auch den thematischen Schwerpunkt der Fahrt bestimmen. 

 

Es besteht in der Oberstufe des Marie-Curie-Gymnasiums das Angebot, an einem Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Polen (Gyndia) teilzunehmen, der jedoch, da es sich um ein Kunstgymnasium handelt, gerade für begabte Schülerinnen und Schüler im Fach Kunst gedacht ist.
Des Weiteren besteht eine enge Verbindung mit einer Schule im Senegal, die in den letzten Jahren zu einem intensiven Austausch im Rahmen gegenseitiger Besuche geführt hat. Neben diesen internationalen Freundschaften werden weitere Austauschmaßnahmen mit Italien und Frankreich ausgebaut.

Die gesamte Zeit der gymnasialen Oberstufe wird durch eine auf Seiten der Stubo konzipierten Planung verschiedener Veranstaltungen innerhalb sowie außerhalb der Schule strukturiert. Insofern werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen auch größerer Berufsmessen auf die Planung ihrer beruflichen Biografien intensiv vorbereitet.

Grundsätzliche Merkmale

Die gymnasiale Oberstufe ist darauf ausgerichtet, die Anforderungen der allgemeinen Hochschulreife mit einer Individualisierung der Schullaufbahnen zu verbinden, sodass mit Blick auf die beruflichen Perspektiven persönliche Stärken und Begabungen unterstützt und erweitert werden.

Bereits in der Mittelstufe haben die Schülerinnen und Schüler zunehmend Wissen, Methoden und Kompetenzen erworben, die sie für ihre allgemeine Bildung und für eine erfolgreiche Bewältigung der differenzierten Oberstufe benötigen. Das Marie-Curie-Gymnasium begleitet und unterstützt die Schülerinnen und Schüler in diesem Anliegen.

Im Bereich der allgemeinbildenden Schulen setzt die gymnasiale Oberstufe den Bildungsgang der Sekundarstufe I des Gymnasiums (Klassen 5 bis 9 (G8) bzw. 10 (G9)) fort und schließt mit der Abiturprüfung ab. Den Rechtsrahmen für den Bildungsgang legt die Allgemeine Prüfungsordnung der gymnasialen Oberstufe (APO-GOSt) fest.

Die gymnasiale Oberstufe besteht aus der einjährigen Einführungsphase (EF) und der zweijährigen Qualifikationsphase (Q1 und Q2). Im achtjährigen Bildungsgang (G8) umfasst die Einführungsphase die Jahrgangsstufe 10 und die Qualifikationsphase die Jahrgangstufen 11 und 12.

In der Einführungsphase werden die Schülerinnen und Schüler mit den inhaltlichen und methodischen Anforderungen der gymnasialen Oberstufe, aufbauend auf den in der Mittelstufe bereits aufgebauten Kompetenzen, vertraut gemacht. Die Qualifikationsphase führt dies differenziert weiter und bereitet systematisch auf die Abiturprüfung vor. 

Die exquisite Situation einer jahrzehntelang gewachsenen Kooperation der vier innerstädtischen Gymnasien bietet nicht nur ein breites Fächerangebot, sondern  unterstützt systemisch bedingt Faktoren wie „Selbstständigkeit“, „Eigenverantwortung“ und „Organisation“.

Ein ausgewogenes Verhältnis von obligatorischen Fächern, die den Pflichtbedingungen unterstellt sind, und individuellen Schwerpunktsetzungen stellen eine gute Allgemeinbildung und die allgemeine Studierfähigkeit sicher.

Fächerangebot

Die differenzierte gymnasiale Oberstufe ist darauf ausgerichtet, den Zugang zu allen Studienfächern neben anspruchsvollen Berufsfeldern zu sichern. In diesem Kontext erscheint Unterricht in drei Aufgabenfeldern (künstlerisch-literarisch, gesellschaftswissenschaftlich, mathematisch-naturwissenschaftlich) obligatorisch. Über damit verbundene Pflichtbelegungen hinaus können die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ihren individuellen Interessen und Begabungen folgend, aus einem breiten Fächerangebot wählen und innerhalb der gewählten Fächer nicht nur durch die Wahl von Grund- und Leistungskursen, selten angebotene Kurse belegen und somit eine individuelle Akzentuierung ihrer Schullaufbahnen vornehmen. Durch die enge Kooperation der innerstädtischen Gymnasien – auf organisatorischer und pädagogischer Ebene – kann  das Marie-Curie-Gymnasium in der gymnasialen Oberstufe ein Fächerspektrum anbieten, das eine weitgehende Individualisierung und Spezialisierung der Schullaufbahnen aller Schülerinnen und Schüler ermöglicht. Da innerhalb der eng vernetzten Kooperation  Kurse die Größe betreffend angeglichen werden, ist ein gemeinsames Arbeiten und Lernen in angenehmer Atmosphäre gegeben.

Fächerangebot der innerstädtischen Kooperation:

Aufgabenfeld I

Deutsch, Englisch, Latein, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Spanisch, Kunst, Musik, Literatur

Aufgabenfeld II

Erdkunde, Geschichte, Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Rechtskunde, Sozialwissenschaften

Aufgabenfeld III

Mathematik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik, Technik

andere Fächer

evangelische Religion, katholische Religion, Sport

Beratungskonzept

Um in Zeiten sich verändernder gesellschaftlicher Rahmenbedingungen den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule in positiver Weise wahrzunehmen, ist es erforderlich, dass Schülerinnen und Schüler sehr individuell beraten werden. Das Marie-Curie-Gymnasium verfügt über ein seit Jahren bewährtes Konzept zur Beratung der Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler im Hinblick auf ihre Schullaufbahn. Die Erfahrungen der letzten Jahre sprechen dafür, dieses Konzept schrittweise zu erweitern, um den sich verändernden Faktoren Rechnung zu tragen, die nicht zuletzt verbunden mit der Schulzeitverkürzung geben ist.

Im Rückblick sind eine Vielzahl von Beratungsgesprächen geführt worden, oft in engem Kontakt mit den außerschulischen Beratungsstellen. Daneben werden Experten (Psychologen, Logopäden u.a.) bei Bedarf einbezogen, die über spezifische psychische Erkrankungen die unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen informieren und in puncto Hilfestellungen beraten, um gerade im Falle eines Nachteilsausgleichs konkrete Maßnahmen, gemessen an den ministeriellen Vorgaben, sachgerecht umzusetzen.

Eine individuelle Beratung und Betreuung – und das haben die Erfahrungen der Beratungslehrer/innen der Oberstufe in den letzten Jahren durchweg gezeigt – ist unbedingt notwendig, um auf Problemstellungen reagieren zu können. 

Genutzt werden vielfach Pausenaufsichten, Flurgespräche oder Terminabsprache im Rahmen des Schülersprechtags. Ist in den Gesprächen weiterer Beratungsbedarf zu erkennen, sollten die Beratungslehrer einbezogen werden. Das weiterhin auszubauende Prinzip der Kooperativen Beratung zielt darauf ab, gemeinsam  im Gespräch Möglichkeiten auszuloten, um ein Unterstützungssystem in der Schule durch verschiedene Maßnahmen getragen  anzubieten.

Erweiterung und Individualisierung des Beratungskonzeptes in der Oberstufe

Eines der Ziele des weiter auszubauenden Konzepts soll darauf abzielen, eine Stärkung des Miteinanders von Lehrern und Schülern zu erreichen, die ein frühzeitiges Erkennen von möglichen Problemlagen in schulischer und sozialer Hinsicht ermöglicht, um deren Lernprozesse zu optimieren sowie Zukunftsperspektiven aufzuzeigen. Dabei steht stets im Vordergrund, das Gefühl zu vermitteln, als Mensch mit allen Stärken und auch Schwächen und nicht nur als Schüler ernst und wichtig genommen zu werden.

Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es der Etablierung einer Schüler-Lehrer-Gesprächskultur, die auf vielen Einzelgesprächen beruht. Dabei stehen nicht nur die schulischen Leistungen im Vordergrund, sondern auch und gerade persönliche Interessen und Begabungen, die  im Sinne einer Talentförderung in der Schulgemeinde öffentlich gemacht werden. Diese Möglichkeiten wirken mit Blick auf eine die Persönlichkeit fördernde Kultur im Kontext ganzheitlicher Bildungsprozesse positiv. Gelegenheiten wie Turniere der Schulmannschaften, Schulfeierlichkeiten, Projekttage wurden in den letzten Jahren genutzt, um auch die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe weiterhin, bezogen auf solche Aktivitäten, zu integrieren, trotz oder gerade wegen des mit der Schulzeitverkürzung gegebenen knappen Zeitbudgets.

Oberstufenplanung mit Lupo

Das Programm LuPO (Laufbahnberatungs- und Planungstool Oberstufe) ist eine Beratungssoftware zur Kursplanung, die im Auftrag des Schulministeriums NRW entwickelt wurde. Es stellt eine Art Planspiel dar. Die endgültige Wahlentscheidung basiert jedoch auf individuellen Beratungsgesprächen, die die Beratungslehrerinnen und -lehrer mit jeder Schülerin und jedem Schüler einzeln führen müssen. Es kann weiter hier downgeloaded werden. 

Beratung und Information

Jedes Jahr findet am Marie-Curie-Gymnasium ein sogenannter „Tag der offenen Tür“ statt, eine Möglichkeit, bezogen auf die externen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschulen (10.Jahrgang), die in die gymnasiale Oberstufe wechseln wollen, sich über die Schule zu informieren. Neben in Gruppen gestalteten Informationsveranstaltungen und Einzelgesprächen können die Besucher an Führungen durch die Schule teilnehmen und treffen auf Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, die ihnen ebenfalls Auskünfte erteilen.Darüber hinaus hat sich ein gemeinsamer Nachmittag im Vorfeld der Sommerferien, der dem gemeinsamen Kennenlernen dient, als für alle Beteiligten gewinnbringend erwiesen.

Für die Jahrgangsstufe 9 und für interessierte Schülerinnen und Schüler anderer Schulformen stellen sich jedes Jahr im Februar die „neuen“ Fächer der gymnasialen Oberstufe vor. Die externen Schülerinnen und Schüler werden an einem eigens organisierten Sondertermin informiert. Hierbei präsentieren die Fachschaften Inhalte, Anforderungen und Chancen der Fächer, die den Schülerinnen und Schülern aus der Sekundarstufe I noch nicht bekannt sind.
Im Anschluss an die Informationsveranstaltung wird den Schülerinnen und Schülern das Planungstool LUPO per download zur Verfügung gestellt, um selbstständig mit Hilfe des Programms die verschiedenen Laufbahnmöglichkeiten und die damit verbundenen Regelungen genauer kennenzulernen, sodass zukünftig die eigene Schullaufbahn  jederzeit überprüft werden kann.

Kurz vor den ersten Fachwahlen werden die Eltern der Jahrgansstufe 9 (bzw. 10 für Real-, Sekundar- und Hauptschulen) zu einer ersten Informationsveranstaltung eingeladen. Diese Veranstaltung informiert über die gymnasiale Oberstufe am Marie-Curie-Gymnasium innerhalb der Kooperation, rechtliche Rahmenbedingungen und schulische Regelungen. Dabei stehen sowohl die bevorstehende Einführungsphase als auch bereits Regelungen der Qualifikationsphase und des Abiturs im Vordergrund.

Zentrale Informationsveranstaltungen begleiten unsere Schülerinnen und Schüler im gesamten Verlauf der gymnasialen Oberstufe. Für diese Veranstaltungen besteht eine Teil-nahmepflicht.

 

  • Information zur gymnasialen Oberstufe, den Wahlen zur EF, LuPO und zu allgemeinen Belegbedingungen in der gymnasialen Oberstufe (9.2)

  • Information zur LK-Wahl und zur Gesamtqualifikation (EF.2)

  • Information zu den Facharbeiten (Q1.1)

  • Information zur Festlegung des 3. und 4. Abiturfaches, Zulassungsbedingungen zum Abitur und Information zum Verfahren des Abiturs (Q2.1)

 

Ansprechpartner in der Oberstufe

Am Marie-Curie-Gymnasium übernehmen für jeden Jahrgang zwei Kolleginnen /Kollegen die Stufenleitung. Dieses Beratungslehrerteam stellt neben der Oberstufenkoordination die zentrale Anlaufstelle für Fragen und Probleme dar. Stufenleitungen:

  • Frau Feldmann / Frau Fieseler      (Abitur 2019)
  • Herr Hölter / Herr Mirbeth      (Abitur 2020)
  • Frau  Bolte/ Herr Spöde/Frau Holtkamp    (Abitur 2021)

Oberstufenkoordination: Frau Müller-Blome

An dieser Stelle muss betont werden, dass die Beratungslehrerinnen sich mit Blick auf ihr Selbstverständnis nicht nur als Verwalter von Schullaufbahnen sehen, sondern auch als Vertrauenspersonen, die professionell beraten und begleiten, nicht zuletzt unterstützt durch eine Kollegin, die im Bereich der Mediation konstruktive Hilfestellung leistet.